Professionelle Fussballtrainer für Amateurvereine von Ottmar
Fussballvereine haben je länger je mehr Mühe, Trainer und Betreuer für ihre Mannschaften zu finden. Der Aufwand liegt bei einer Juniorenmannschaft / unterklassigen Aktivmannschaft jeweils bei etwa sechs Stunden pro Woche und ergibt, je nach Alter der Junioren, Verein und Liga (bei Aktiven) bei rund 3000 - 6000 Sfr. pro Jahr. Nun müsste es möglich sein, mittels einer Agentur, einen Trainer an mehrere Vereine zu vermitteln und das ganze sauber zu koordinieren. Trainings finden abends statt und die Spiele jeweils am Wochenende. Die Arbeitszeit wäre dann pro Tag von 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr und Samstag und Sonntag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Ein Trainer könnte so bei guter Koordination und Zusammenarbeit der Vereine bis zu sieben Teams coachen. Er wäre ein Profi und dementsprechend wäre sein Arbeit ungleich besser, als die von Miliz- und Amateurcoaches. Jeder Verein müsste dementsprechend noch ein bisschen tiefer in die Tasche (vielleicht um die 6000 Sfr.) greifen und würde diesem Coach eine Mannschaft anvertrauen, die ambitioniert ist und deren Spieler gezielt gefördert werden sollen. Da 42'000 Sfr. aber noch kein allzu guter Lohn ist, könnte man für die so vermittelten Coaches (die über eine gute Ausbildung im fussballerischen und pädagogischen Bereich verfügen, wofür die Agentur bürgt oder sogar selbst mit Kursen dazu beiträgt) einen oder mehrere grosse Sponsoren finden, die einen Teil zum Lohn beitragen - vielleicht einen Fünftel) und so den Jugendfussball unterstützen. Zu guter Letzt dürfte sich auch der Verband nicht lumpen lassen und müsste ebenfalls noch seinen Beitrag zum Lohn dieser Top-Trainer leisten, da die jungen Fussballer enorm profitieren könnten. Müsste man aushandeln, wäre aber sicherlich möglich. Schlussendlich sollte ein Trainer so auf etwa 55'000 - 60'000 Sfr. Jahreslohn kommen. Zwar nicht allzuviel, doch er könnte als Profi seinem Lieblingszeitvertreib fröhnen. Die vermittelnde Agentur erhält natürlich auch einen Anteil.
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Kategorie: Sport / Freizeit |
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Kommentare
1000rekis
(29. Oktober 2009)
Interessanter wäre das ganze vielleicht, wenn drei Vereine gemeinsam einen ehemaligen Profi als Trainer für ihre Fanionteams anstellen. Bsp. zwei benachbarte 2. Ligisten in verschiedenen Gruppen und ein 3. Ligist. Die beiden 2. Ligisten trainieren dreimal pro Woche, der 3. Ligist zwei- bis dreimal. Nimmt man eine höher klassierte Mannschaft dazu, gibt es wohl zu viele Trainingseinheiten. Spiele werden so festgelegt, dass der Trainer an den Wochenenden dreimal dabei sein kann. Zudem wird noch ein Training am Samstagmorgen für die "Jungen" aller drei Vereine gemeinsam angeboten. In diesen Ligen wird locker 20 - 30'000 Sfr. pro Trainer gezahlt, so dass dieser mit diesem höchstens 50% Job (während Saison vielleicht mit guter Vorbereitung 70% in der Winterpause noch etwa 30%) gut und gerne um die 60 - 70'000 Sfr. pro Jahr verdienen kann.



